Am Sonntag war hier in den USA einer der größten Feiertage im Jahr: Halloween. Bisher feierte ich Halloween in Deutschland meist nur mit dem traditionellen Kürbis-Schnitzen; die letzten zwei Jahre organisierte ich eine Halloween Party. Ich hatte schon seit ich denken kann viel Spaß am Fest, viel mehr als beim Fasching. Dieses Jahr war es nun mein erstes Halloween in New York City und das sollte schon etwas ganz Besonderes werden.
Von vielen Menschen hörte ich von einer Halloween Parade im Village, Downtown Manhattan. Die gibt es schon 38 Jahre lang und wird von einer Non-Profit-Organisation in Zusammenarbeit mit Theatre of New York geplant. Finanziert wird die Parade hauptsächlich von Spenden. Die Parade ist 25 Blocks lang, das sind ca. 3km, und findet auf der Sixth Avenue statt, die extra dafür abgesperrt wird. Clubs, einzelne Veranstalter und zahlreiche Künstler, auch Kunststudenten von den Colleges, haben eigene Wägen, so wie auf einem Faschingsumzug, nur mit einem Halloween-Thema. Das Besondere an dieser Parade aber ist, dass jeder mitlaufen kann. Das musste ich einfach sehen.
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Ein paar Impressionen von einem Kurzausflug nach Huntington, NY. Auf dem Weg dorthin, entdeckte ich die Oyster Bay, ein wunderschönes Plätzchen, an dem der Herbst richtig gut zur Geltung kam. Es ist sehr lange her, dass ich den Herbst so genoß, wie ich es gerade hier in den USA genieße. Farben, ein wenig kühler, aber trotzdem noch warm genug und viele lose Blätter, die mit dem Wind tanzen. Das ist für mich Herbst. Aber seht selbst:

“Herbst am Oyster Bay, NY” weiterlesen…
Nach einer Sightseeing Tour durch das Meatpacking District, entschieden eine Freundin und ich spontan, noch ins Kino zu gehen. Geplant war eigentlich die Sichtung des Films “The Social Network”, jedoch hatte der schon angefangen, bis wir ankamen. Also stellten wir uns vor die Wand mit den vielen Kinoplakaten und entschieden uns nach ein paar Minuten für “It’s Kind of a Funny Story”. Unsere Entscheidung führt sich darauf zurück, dass wir beide nicht groß auf einen Actionfilm aus waren, ich Wall Street 2 schon gesehen hatte und die Vorführzeit 20 Uhr sein musste. Mit ganz typisch-amerikanischen Popcorn (Salz und Butter) und Cola bewappnet, ging es los. Es fühlte sich ein bisschen an, wie in einer Sneak-Vorstellung, bis auf das, dass wir den Titel schon kannten. “Filmkritik: It’s Kind of a Funny Story (OV)” weiterlesen…
In keinem anderen Land in dem ich bisher war, empfinde ich Einkaufen als Erlebnis wie in den USA. Damit meine ich nicht nur die Klamotteneinkäufe in den Malls, sondern insbesondere den Lebensmitteleinkauf.
Der Lebensmitteleinkauf an sich ist nichts spektakuläres. Es muss Notwendiges wie Butter, Milch und Brot eingekauft werden; viele nicht notwendige Dinge, wie Pudding, die dritte Schachtel Müsli, weil es gerade im Angebot ist und eine Box Raffaello, landen auch im Einkaufswagen. Bei vielen, oder wahrscheinlich den meisten, ist das eine Sache, die man machen muss und keinen Spaß macht. Hier in den USA ist das anders, das habe ich am Wochenende nochmals bemerkt.
“Der Lebensmitteleinkauf – Das Erlebnis” weiterlesen…
Es ist immer wieder faszinierend, wie ein Mensch sich unterbewusst an einen Ort erinnert. Dabei handelt es sich noch nicht einmal wirklich um eine typische Sehenswürdigkeit, sondern im Zweifelsfall ist es eine scheinbar ganz normale Ecke. Genau das passierte mir die Zeit hier in New York schon mehrmals.
Zusammen mit einer Freundin bin ich die Gegend hier entdecken gegangen. Wir liefen durch diverse Straßen Brooklyns und gelangten dann irgendwann an eine Ecke. Und als wir dort standen wusste ich: ich war schon einmal hier. Zwar konnte ich nicht einordnen, wann und weshalb oder mit wem, aber ich bekam ein gewisses Gefühl. Ein “Du-standest-hier-schon-mal”-Gefühl. Sie wusste auch genau, was ich meinte. Ihr ging es ein paar Tage vorher an einer anderen, unscheinbaren Ecke, ganz genauso.
“Hier war ich doch schon mal…” weiterlesen…

Ich wache auf, meine Augen bleiben aber geschlossen. Durch das halbgeöffnete Fenster höre ich leise, fast nicht hörbar, das Rascheln der Blätter durch des Windes. Regentropfen fallen sanft auf die Fensterscheibe. Regnet es schon rein? Ich weiß es nicht. Ein lautes Geräusch folgt. Es ist ein Motor, der laut aufheult, wahrscheinlich der eines Schulbusses. Denn nur wenige Sekunden später folgt ein “Bye, Mom” von einem jungen Mädchen. Die Türen des Busses öffnen sich quietschend, schließen sich noch lauter und die Reifen drehen auf der nassen Straße durch, bis der Bus endlich weiter fährt. Die Regentropfen werden lauter. Autotüren knallen zu, ab und zu höre ich das mehrmalige hintereinander Klackern von hohen Schuhen. Und zwar so schnell, dass die Personen anscheinend rennen, um dem Regen zu entkommen. Etwas weiter in der Ferne höre ich ein langes Hupen. Wie die Sirenen eines Rettungswagens das Hupen bei weitem übertönen und wie sie dann immer leiser werden und wieder in der Ferne verschwinden.
Der Regen wird weniger. Aus dem lauten Prasseln ist ein leises Tropfen geworden. Ein Auto, aus dem Hip-Hop Musik schallt, fährt durch die Straße. Ich krieche aus dem Bett heraus, laufe zum Fenster. Was ich sehe sind viele kleine Pfützen. In ihnen liegen grüne, braune und wenige gelbe Blätter. Ich sehe einen kleinen Jungen, wie er grinsend mit Turnschuhen durch die Pfützen springt. Und wie seine Mutter ihn mit den Worten “Will you get out of there, NOW!” aus dem Nassen zerrt. Ein zarter Windstoß kommt und löst einen kleinen Schauer über meine Arme und meinen Rücken aus. Während ich das Fenster schließe, weiß ich: es ist Herbst.
Samstag Abend in New York – der Date-Night. Und was ist einer der vielen Dinge, die da in Frage kommen? Richtig, ein Kinobesuch. Mein “Date” war meine Tante und wir entschieden uns für den Film Wall Street 2.
Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern ist, aber hier in den USA wird ziemlich viel Werbung für diesen Film gemacht. In jeder Werbepause, und davon gibt es in den USA viele, wird einer der Trailer gezeigt. Klar, das hängt auch sicher mit dem Inhalt zusammen. Der ist nämlich wie folgt:
“Filmkritik: Wall Street 2 (OV)” weiterlesen…
Eine der Highlights dieser ersten Woche waren definitiv die Serienstarts. Nahezu jeden Abend, gab es abends irgendeine Serie, die in die neue Staffel ging. Das Problem an der Geschichte: die vorige Staffel startete (oder startet demnächst) erst in Deutschland. Also überspringe ich sozusagen eine komplette Staffel.
Aber es gibt ja zum Glück das Internet – denn die jeweiligen Sender bieten für jede Serie kostenlos eine meist fünfminütige Zusammenfassung an, in der die wichtigsten Handlungsstränge gezeigt werden. So bin ich wieder ganz im Bilde und kann die neuste Folge genießen. Finde ich sehr gut gelöst, denn wer erinnert sich denn unbedingt noch an alle wichtigen Einzelheiten der letzten Staffel?
Snapple (Himbeer Tee) Wissen #714: Wenn es durstig ist, kann ein Kamel 25 Gallonen (94 Liter) Wasser in weniger als drei Minuten trinken.
Mein persönliches Serien-Abendprogramm sieht so aus:
“Serien Overkill – endlich!” weiterlesen…
Während meiner letzten Besuche in NYC brauchte ich keins, jetzt aber schon: eine amerikanische Handynummer. Denn drei Monate lang unfassbar hohe Gebühren für das Telefonieren zahlen? Danke, aber nein danke. Doch so ganz einfach ist das mit dem Handy hier nicht…
Also informierte mich das Internet und ich entschloss mich für einen Anbieter, der mir wärmstens empfohlen wurde wegen der großen Netzerreichbarkeit. Glaubt man der Werbung, so haben 97% der Amerikaner das Netz. Wuhui. Eine Prepaid-Karte soll es sein. Aber nur welches? Gerade in dem Moment, als ich mich durch die verschiedenenen Tarife clickte, erschien ein Pop-Up-Fenster: “Ein Mitarbeiter steht Ihnen zum Chatten zur Verfügung. Möchten Sie den Support annehmen?”. Ich klickte mal auf OK, ohne wirklich zu wissen, was mich erwartete.
“Projekt Handynummer” weiterlesen…
Die Abreise in Frankfurt war alles andere als schnell und toll. In der Nacht vor meinem Abflug bekam ich von meiner Fluggesellschaft eine SMS, dass mein Flug von 8:30 auf 9:55 verlegt wurde. Später am Flughafen hieß es dann, dass es sogar noch später werden könnte. Nach der Verabschiedung, (ich merke mir: loslassen ist schwer), ging ich ziemlich schnell durch die Sicherheitskontrolle und wartete am Gate. Und wartete. Das Boarding begann erst um 10 Uhr, am Ende flog das Flugzeug um 11:15 in Frankfurt ab.
Auch der Flug an sich war beschwerlich. Nicht nur, dass es streckenweise starken Gegenwind gab, es gab auch teilweise heftige Turbulenzen. So konnte ich also nicht wirklich gut schlafen und kam ziemlich unentspannt in New York an. Dafür bekam ich schnell meinen Koffer und warme Sonnenstrahlen kitzelten meine Haut. Und immerhin bin ich heile angekommen!
“Erster Beitrag aus New York” weiterlesen…