Es ist jetzt genau eine Woche her, dass ich meinen Pflichten versuchte zu entkommen und reiste in den Ruhrpott, genauer gesagt nach Dortmund. Mein allererster Besuch – wieder mal jemanden besucht, die ihrer Heimat den Rücken gekehrt hat und in Dortmund studiert.
1. DO-Reiseerkenntnis: Ich benötige unbedingt ein eigenes Navigationsgerät. “Ab in den Ruhrpott!” weiterlesen…
Es gibt seit einiger Zeit diese Becher an der Uni, die ich einfach großartig finde!

Darauf steht:
Ich hab dir diesen (Lücke ausfüllen, bei mir vorzugsweise mit ‘Latte Macchiato’) mitgebracht, weil…
(und dann eins, mehrere oder alle ankreuzen):
❒ ich dir eine Freude machen wollte!
❒ deine Laune nicht mehr zum Aushalten ist!
❒ ich ein schlechtes Gewissen habe!
❒ du nur dummes Zeug schwafelst!
❒ ich es hiermit wieder gut machen möchte!
Endlich mal ein sinnvolles Design für einen Kaffeebecher – ohne viel Worte und netter Geste das loswerden, was einem schon lange auf der Seele brennt!
Meine dritte Studentische Entdeckung: Zeit. Beziehungsweise: Nicht vorhandene Zeit. Die letzte Woche was es relativ ruhig hier auf meinem Blog, in meinem universitären Leben aber umso vollgepackter. Meine letzten Semesterwochen vom dritten Semester sind nun angebrochen und damit auch der Stress vor den Klausuren, Abgabeterminen, Tutorien (…) . Die Liste könnte ich noch unendlich weiterführen – wie auch andere Studenten sicherlich nachvollziehen werden. Mittlerweile renne ich nur noch zwischen Uni – zu Hause, zu Hause – Arbeit, Uni – Bibliothek, Bibliothek – Arbeit und umgekehrt. Und überall heißt es arbeiten, lernen, arbeiten, lernen. Da fällt man nur noch halb tot aufs Sofa vor dem Fernseher und sieht es schon als Anstrengung, den Kanal zu wechseln. Oder gleich in einen nahezu Tiefschlaf ins Bett. Noch zwei Wochen, dann beginnen meine Semesterferien. Bis dahin heißt es weiter: Arbeiten, Lernen, Arbeiten, Lernen. Hiermit entschuldige ich mich auch schon für zukünftige ruhigere Zeiten hier auf meinem Blog. Tut mir leid, ich war meine Freizeit suchen.
Der Film “13 Semester” stand zwar nicht auf meiner Januar Filmliste, aber aufgrunddessen, dass es um eine Universität in meiner Nähe geht und einige meiner Freunde auch dort studieren, haben wir uns entschlossen ihn uns anzuschauen.
“Filmkritik: 13 Semester” weiterlesen…
Das Jahr 2009 geht dem Ende zu. Heute Abend sitze ich im Kreise meiner liebsten Freunde zusammen. Wir machen Fleisch-Fondue, schauen traditionell Dinner-for-One und feiern mit Bier und Sekt in das neue Jahr 2010 hinein. Gegen Ende jeden Jahres kommen ganz viele Rückblick-Sendungen im Fernsehen, die die traurigsten, witzigsten, tollsten, unglaublichen, wunderbarsten Ereignisse des Jahres zusammenfassen. Auch hier in diesem Blog gibt es jetzt einen, allerdings ist dies mein ganz persönlicher Rückblick auf das Jahr 2009: Was mich berührt und bewegt hat, aber vor allem auch, woran ich mich erinnern werde, wenn mich jemand fragt: “Chrissara, wie war dein Jahr 2009?”
“Goodbye, 2009!” weiterlesen…
Noch gestern Mittag habe ich meine Meinung zum Studentenprotest geschrieben und schon gibt es wieder was zum Schreiben. Gestern Abend wurde das besetzte Gebäude von der Frankfurter Polizei geräumt.
Ich saß selbst bis 18h in einem Seminar und hab mich zusammen mit Kommilitoninnen auf dem Weg zur U-Bahn schon gewundert, wieso 27 Polizeiautos mit Blaulicht und Sirene an uns vorbei gerauscht sind. Zu dem Zeitpunkt haben wir noch von einem Banküberfall geredet, als ich nach Hause kam erfuhr ich den wahren Grund. Über einen Twitter account von einem, der im besetzten Gebäude war, konnte man die Geschehnisse ziemlich zeitnah verfolgen. Später am Abend lief auch im regional Fernsehen ein Bericht. Ereignisse haben sich überschlagen, es wird von seitens der Polizei von einem “ruhigen” Einsatz gesprochen, von seitens der streikenden Studenten heißt es, es gab brutale Eingriffe. Zudem fordern sie den Rücktritt des Uni-Präsidenten, denn er habe ohne Vorwarnung stürmen lassen und das, obwohl er einen Tag zuvor dies abgelehnt hatte.
“Update: Aktuelle Studentenproteste” weiterlesen…
Mir war klar, dass ich über den aktuellen Studentenprotest schreiben möchte, doch da stellte sich für mich zunächst eine Frage: Mit welchen so genannten Tags soll ich diesen Artikel versehen? Die Einen mögen ganz klar sagen “Wunderbares”, da sie die Ideen und den Hintergrund des Streiks nachvollziehen können und den Streik unterstützen. Andererseits kann ich aber auch den “Aufreger” Tag nicht außer acht lassen, denn es geht auch einiges schief.
“Aktuelle Studentenproteste” weiterlesen…
Diese Woche scheint die Woche der skurriellen Entdeckungen meinerseits zu sein.
Heute Mittag saß ich mit einer Kommilitonin in einem der Uni-Cafés, um an unserem Referat zu arbeiten. Dabei haben wir uns ein Tässchen Kaffee gegönnt. Wie in jedem der Cafés gibt es ein Märkchen mit, um damit dann zusammen mit der Tasse, den 1€ Pfand zurückzubekommen. An der Uni Frankfurt sieht dieses Märkchen so aus:

Die Rechtschreibung lässt grüßen…
Erziehungswissenschaftler haben wohl eine besondere Eigenschaft – sie wissen anscheinend ganz genau, wann sie krank werden:

Natürlich wollte da keiner früher gehen, nein, das kann nicht sein… ;)
Die erste Uni-Woche ist geschafft! Eigentlich ist heute schon mein zweiter Wochenend-Tag, da ich wieder das Glück habe, Freitags keine Vorlesungen / Seminare zu haben. Montag Morgen freute ich mich jedenfalls wieder auf die Uni – neue Themen, bekannte Gesichter, Freunde treffen und einfach auch wieder einen geregelten Tagesrythmus zu haben. Den braucht man finde ich einfach. Am Anfang des Semesters ist auch die Begeisterung noch sehr hoch, denn schließlich ist alles irgendwie wieder neu.
Und gleich zu Beginn im ersten Seminar am Montag (Teil 3 des Sprachkurses, den ich für mein Hauptfach belegen muss) wusste ich wieso ich mein Hauptfach liebe: Die Dozentin spazierte mit einer Maske á la Venezia herein. “3. Semester – Woche Eins.” weiterlesen…