Jan 17
Südafrika – Gedanken und Entdeckungen
Für insgesamt zehn Tage flüchtete ich aus dem kalten deutschen Winter fast 11 Stunden Flugzeit weit weg nach Südafrika. Zurück bin ich mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck. Das Land ist beeindruckend und es wird noch ein paar Tage dauern, um zu realisieren, was ich alles dort gesehen habe.
Während meines Urlaubs begleitete mich, wie so oft, mein kleines, schwarzes Stück Leben: mein Moleskine-Kalender. Dort schrieb ich in meiner Zeit im Eastern und Western Cape die Dinge nieder, die mir auffielen. Dinge, die anders, besonders interessant oder lustig sind. Bildliche Eindrücke folgen in den nächsten Tagen. Denn Faszination und Begeisterung heißt bei mir 1840 Fotos mit meiner Spiegelreflex gemacht zu haben…
- Salz ist in dem Streuer mit den wenigsten Löchern und nicht der Pfeffer. Mein erstes Abendessen war verpfeffert.
- Personal gibt es dort en masse. Drei Kellner für zwei Tische in einer Sportsbar.
- Auf öffentlichen Parkplätzen und Straßen stehen Helfer, die dich beim Einparken einweisen. Job-Beschaffung mit Sternchen.
- An Tankstellen stehen Mitarbeiter mit einer Zielflagge, die Autofahren animieren wollen, bei ihnen vollzutanken.
- Bedankt man sich beispielsweise bei einer Bedienung auf Englisch, kommt als Antwort nicht das gängige “You’re Welcome” sondern “Pleasure”.
- Das Fanta Orangengetränk ist wirklich orange und nicht gelb.
- Anstatt Kühe und Rehe am Straßenrand, finden sich Paviane und Straußen wieder.
- Ampeln sind nicht “traffic lights” sondern “robots”.
- Alle, wirklich alle, sind stolz auf ihre Herkunft und ihr Land. Nelson Mandela ist gottähnlich.
- Auf der linken Straßenseite fahren heißt auch, im Kreisverkehr im Uhrzeigersinn zu fahren.
- “Dankie” heißt Danke auf Afrikaans.
- Warnschilder gibt es für die Tiere: Pinguine, Antilopen, Elefanten, Paviane.
- Ein Pendant zu McDonalds ist dort Wimpy’s – mit dem Unterschied, dass man selbst dort am Tisch bedient wird.




Januar 29th, 2011 um 10:59
[...] Fotos vom Urlaub in Südafrika sind nun endlich aussortiert und (teilweise) bearbeitet. Am Ende blieben aber immer noch knapp 1000 [...]