Sep 30 2010

Die Straßen von New York

Tag: (Non)senseChrissara @ 21:44

Ich wache auf, meine Augen bleiben aber geschlossen. Durch das halbgeöffnete Fenster höre ich leise, fast nicht hörbar, das Rascheln der Blätter durch des Windes. Regentropfen fallen sanft auf die Fensterscheibe. Regnet es schon rein? Ich weiß es nicht. Ein lautes Geräusch folgt. Es ist ein Motor, der laut aufheult, wahrscheinlich der eines Schulbusses. Denn nur wenige Sekunden später folgt ein “Bye, Mom” von einem jungen Mädchen. Die Türen des Busses öffnen sich quietschend, schließen sich noch lauter und die Reifen drehen auf der nassen Straße durch, bis der Bus endlich weiter fährt. Die Regentropfen werden lauter. Autotüren knallen zu, ab und zu höre ich das mehrmalige hintereinander Klackern von hohen Schuhen. Und zwar so schnell, dass die Personen anscheinend rennen, um dem Regen zu entkommen. Etwas weiter in der Ferne höre ich ein langes Hupen. Wie die Sirenen eines Rettungswagens das Hupen bei weitem übertönen und wie sie dann immer leiser werden und wieder in der Ferne verschwinden.

Der Regen wird weniger. Aus dem lauten Prasseln ist ein leises Tropfen geworden. Ein Auto, aus dem Hip-Hop Musik schallt, fährt durch die Straße. Ich krieche aus dem Bett heraus, laufe zum Fenster. Was ich sehe sind viele kleine Pfützen. In ihnen liegen grüne, braune und wenige gelbe Blätter. Ich sehe einen kleinen Jungen, wie er grinsend mit Turnschuhen durch die Pfützen springt. Und wie seine Mutter ihn mit den Worten “Will you get out of there, NOW!” aus dem Nassen zerrt. Ein zarter Windstoß kommt und löst einen kleinen Schauer über meine Arme und meinen Rücken aus. Während ich das Fenster schließe, weiß ich: es ist Herbst.


Sep 28 2010

Filmkritik: Wall Street 2 (OV)

Tag: MBFChrissara @ 17:05

Samstag Abend in New York – der Date-Night. Und was ist einer der vielen Dinge, die da in Frage kommen? Richtig, ein Kinobesuch. Mein “Date” war meine Tante und wir entschieden uns für den Film Wall Street 2.

Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern ist, aber hier in den USA wird ziemlich viel Werbung für diesen Film gemacht. In jeder Werbepause, und davon gibt es in den USA viele, wird einer der Trailer gezeigt. Klar, das hängt auch sicher mit dem Inhalt zusammen. Der ist nämlich wie folgt:

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Sep 25 2010

Serien Overkill – endlich!

Tag: MBF,WunderbaresChrissara @ 17:25

Eine der Highlights dieser ersten Woche waren definitiv die Serienstarts. Nahezu jeden Abend, gab es abends irgendeine Serie, die in die neue Staffel ging. Das Problem an der Geschichte: die vorige Staffel startete (oder startet demnächst) erst in Deutschland. Also überspringe ich sozusagen eine komplette Staffel.

Aber es gibt ja zum Glück das Internet – denn die jeweiligen Sender bieten für jede Serie kostenlos eine meist fünfminütige Zusammenfassung an, in der die wichtigsten Handlungsstränge gezeigt werden. So bin ich wieder ganz im Bilde und kann die neuste Folge genießen. Finde ich sehr gut gelöst, denn wer erinnert sich denn unbedingt noch an alle wichtigen Einzelheiten der letzten Staffel?

Snapple (Himbeer Tee) Wissen #714: Wenn es durstig ist, kann ein Kamel 25 Gallonen (94 Liter) Wasser in weniger als drei Minuten trinken.

Mein persönliches Serien-Abendprogramm sieht so aus:

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Sep 24 2010

Projekt Handynummer

Tag: (Non)senseChrissara @ 15:50

Während meiner letzten Besuche in NYC brauchte ich keins, jetzt aber schon: eine amerikanische Handynummer. Denn drei Monate lang unfassbar hohe Gebühren für das Telefonieren zahlen? Danke, aber nein danke. Doch so ganz einfach ist das mit dem Handy hier nicht…

Also informierte mich das Internet und ich entschloss mich für einen Anbieter, der mir wärmstens empfohlen wurde wegen der großen Netzerreichbarkeit. Glaubt man der Werbung, so haben 97% der Amerikaner das Netz. Wuhui. Eine Prepaid-Karte soll es sein. Aber nur welches? Gerade in dem Moment, als ich mich durch die verschiedenenen Tarife clickte, erschien ein Pop-Up-Fenster: “Ein Mitarbeiter steht Ihnen zum Chatten zur Verfügung. Möchten Sie den Support annehmen?”. Ich klickte mal auf OK, ohne wirklich zu wissen, was mich erwartete.

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Sep 21 2010

Erster Beitrag aus New York

Tag: (Non)sense,ReisenChrissara @ 20:45

Die Abreise in Frankfurt war alles andere als schnell und toll. In der Nacht vor meinem Abflug bekam ich von meiner Fluggesellschaft eine SMS, dass mein Flug von 8:30 auf 9:55 verlegt wurde. Später am Flughafen hieß es dann, dass es sogar noch später werden könnte. Nach der Verabschiedung, (ich merke mir: loslassen ist schwer), ging ich ziemlich schnell durch die Sicherheitskontrolle und wartete am Gate. Und wartete. Das Boarding begann erst um 10 Uhr, am Ende flog das Flugzeug um 11:15 in Frankfurt ab.

Auch der Flug an sich war beschwerlich. Nicht nur, dass es streckenweise starken Gegenwind gab, es gab auch teilweise heftige Turbulenzen. So konnte ich also nicht wirklich gut schlafen und kam ziemlich unentspannt in New York an. Dafür bekam ich schnell meinen Koffer und warme Sonnenstrahlen kitzelten meine Haut. Und immerhin bin ich heile angekommen!

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Sep 19 2010

Wir telefonieren; oder: Es geht los…

Tag: ReisenChrissara @ 23:40

Der Koffer ist gepackt, das Ticket ausgedruckt und es sind nur noch wenige Stunden bis ich zum Flughafen gefahren werde. Um 8:30 Uhr startet der Flieger mit dem Ziel New York City und mein Auslandsaufenthalt beginnt. Selbst jetzt, kurz davor, scheint alles irgendwie noch etwas unwirklich und mich überkommt ein ungewohntes Gefühl. Ein Gefühl zwischen Freude, Aufregung und Traurigkeit.

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Sep 15 2010

Feierei – die Rituale und vielen Erinnerungen

Tag: (Non)sense,WunderbaresChrissara @ 20:20

Wie befreit wir damals doch waren. Die schriftlichen Abiklausuren waren geschrieben, bis zu den Mündlichen war noch einige Zeit. Jeden Mittwoch ging es abends ab ins Feindgebiet in einen netten Club, in den man locker mit Turnschuhen reinkam. Selbst nach der Schulzeit, als wir alle unseren Abschluss schwarz auf weiß in der Hand hielten, ging es Mittwochs zur “Party Out of Bounds”. Und als der erste aus unserer Gruppe auszog in seine erste, eigene Wohnung, entwickelte sich ein gewisses Ritual.

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Sep 13 2010

Hamburg, (m)eine Perle

Tag: Reisen,WunderbaresChrissara @ 10:22

Was macht man, bevor man für drei Monate in die USA verschwindet? Richtig, man verreist nochmal innerhalb des eigenen Landes. Für mich ging es für vier Tage, zusammen mit netter Begleitung, in die Hansestadt Hamburg. Es war mein dritter Besuch dort und so viel vorweg: ich liebe diese Stadt.

Nach einer fünfstündigen, sehr langen Autofahrt waren wir dann endlich da. Im guten Teil des Schanzenviertels, in einer Sackgasse, über einem netten Café, in einer 70 Quadratmeter Ferienwohnung im 60er-Jahre Stil. Am schwarzen Holztisch wurden die Pläne für die nächsten Tage geschmiedet und entschieden, die nähere Umgebung zu erkunden. Das Schanzenviertel errinnerte uns an Bornheim, nicht nur wegen der Parkplatzsituation, sondern auch wegen den Häusern und den kleinen Lädchen in den kleinen Straßen.

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Sep 05 2010

Generalprobe: Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Tag: (Non)sense,ReisenChrissara @ 20:07

Mit meinen noch jungen 21 Jahren bin ich schon viel gereist. Jedes Jahr mindestens einmal. Und trotzdem stellt sich immer wieder die Frage: wie packe ich, so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig, um in einer anderen Stadt nicht ohne X oder Y zu stehen? Die Checkliste ist geschrieben, wenn auch nicht sonderlich nach Sparten sortiert. Doch wie soll ich das Alles in eine kleine, aber sehr feine, Reisetasche bekommen? Brauche ich wirklich alles? Und vor allem: habe ich auch sicher nichts vergessen?

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Sep 01 2010

Tagebuch 2.0

Tag: Aktuelles,FotografieChrissara @ 18:19

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, nicht in ein so genanntes Sommerloch zu fallen. Aber es passierte trotzdem. Beziehungsweise war es gar kein Sommerloch, denn die letzten zehn Tage waren weit von einer Definition von Sommer. Das Wetter ließ zu wünschen übrig, viele Regentropfen prasselten nachts (und tagsüber) auf meine Fenster und ich kaufte mir Winterstiefel. Graue Wolken statt heller Sonnenschein. Doch heute Morgen, am ersten Tag im September, kehre ich mit einer Neuheit auf meinem Blog zurück: ein Tagebuch 2.0.

Einige werden es vielleicht unter dem Titel “Visuelles Tagebuch” kennen und sogar selbst eins haben. Das Konzept ist: jeden Tag ein Foto, am besten mit einem Smartphone, machen und dann gleich hochladen. Mein Gerät ist das Nokia XpressMusic 5800 – und ich werde für das Prinzip auch die meisten, wenn nicht alle, Fotos damit machen. Da ich mir aber – noch – keinen Vertrag mit Internet-Flat leisten kann, werden die Fotos noch ganz regulär am Laptop hochgeladen. Im besten Fall schaffe ich das Hochladen trotzdem jeden Tag.

Und wieso das Ganze? Viel zu oft vergessen wir die schönen, kleinen Dinge im Leben – ob ein Treffen mit einem Freund, eine Entdeckung oder einfach nur ein gutes Essen. Mit einem Foto pro Tag fällt die Erinnerung, was für einen Moment etwas Besonderes war, hoffentlich etwas leichter. Und: festgehalten auf einem Foto besteht dieser kurze, besonderer Moment für immer und ewig.

Zu finden ist mein Tagebuch 2.0 oben im Seitenmenü. Viel Spaß beim Anschauen und entdeckt mit mir zusammen die große weite Welt!