Jan 24
Filmkritik: 13 Semester
Der Film “13 Semester” stand zwar nicht auf meiner Januar Filmliste, aber aufgrunddessen, dass es um eine Universität in meiner Nähe geht und einige meiner Freunde auch dort studieren, haben wir uns entschlossen ihn uns anzuschauen.
Handlung/Allgemeines
Die Geschichte ist schnell erzählt: Zwei Provinzler, Momo (sorry, Moritz) und Dirk, ziehen nach Darmstadt um dort an der Technischen Universität Wirtschaftsmathematik zu studieren. Der Film berichtet über ihr Studentendasein, ihre Erlebnisse und Erfahrung in und außerhalb der Vorlesungssäle. Der Fokus im Film liegt meistens auf Moritz.
Insgesamt ist die Handlung gut strukturiert, v.a. auch durch die immerwieder kehrenden Einblendungen, im welchen Semester Moritz sich befindet. Die Kameraführung fand ich teilweise auch sehr individuell gewählt und gelungen.
Besetzung
Für mich waren alle Schauspieler/innen unbekannte Gesichter. Der Protagonist Moritz wird von Max Riemelt, sein bester Freund aus der Heimat, Dirk, von Robert Gwisdek gespielt. Alexander Fehling stellt Moritz’ neuen Mitbewohner Bernd dar; Claudia Eisinger spielt die größere Frauenrolle, Kerstin, eine Freundin von Bernd. Ich fand das Zusammenspiel mit allen sehr gelungen, jeder hat etwas individuelles mit in die Geschichte und Rollen gebracht und trotzdem hat das alles irgendwie zusammen gepasst. Alle wirkten sehr authentisch, man konnte sich gut vorstellen, dass man solchen Menschen auch im eigenen Studium über den Weg laufen würde. Dabei hat jeder einer der Klischee Rollen der Studenten übernommen – wer jetzt welche übernommen hat, wird hier nicht verraten ;)
Mein Fazit
Diese deutsche Produktion hat es mir angetan. Zwar gab es schon sehr viele Filme über das Studentenleben, aber 13 Semester ist der erste Film, den ich kenne, der wirklich authentisch das Studentenleben in Deutschland porträtiert. Jeder Zuschauer findet sich sicher in einigen Situationen, Erlebnissen und Momenten während des Films wieder. Somit gibt es auch einige Lacher, der Humor war größtenteils gelungen. Besonders hervorzuheben ist auch der Soundtrack – da sind einige Goldstücke dabei! Ich empfehle diesen Film gerne weiter, für diejenigen, die studieren, oder an die, die sich an ihre Studentenzeit zurück erinnern wollen.
Meine Bewertung
9/10


